Freitag, 26. August 2016

Deutscher Buchhandlungspreis 2016

Bührnheims Antiquariat und Literatursalon ist einer der 118 Preisträger, denen am 5. Oktober der Deutsche Buchhandlungspreis 2016 verliehen wird.
In seiner Wohnung, den ehemaligen Räumen des Verlags Faber & Faber, bietet der Pirckheimer Dieter Bührnheim rund 10.000, überwiegend handsignierte, Bücher an.
Gleichzeitig findet in diesen Räumen seit 2008 regelmäßig ein Literatursalon statt. "Das Angebot ist dreigeteilt. Wir begrüßen als Gäste Schriftsteller, die aus ihren Werken lesen und von einem Moderator interviewt werden, aber auch jedes Jahr zwei oder drei Verleger sowie bekannte Persönlichkeiten, die nicht aus ihrem Beruf, sondern von ihrem Hobby berichten."
Der nächste Literatursalon findet mit Holger Gemmer statt, der mit der Journalistin Monika Zimmermann über ihre journalistischen Erfahrungen und ihren neuen Titel "Unter lauter Leuten".

Lesung: 10. September 2016, 20 Uhr

Bührnheims Literatursalon
Leipzig, Mozartstr. 8

weitere Informationen: boersenblatt.net

Glücksschmiede und Einflüsterer

Heute im Briefkasten: Die Einbogendrucke 8 und 9 des Pirckheimers Harald Kugler mit den "Erzählungen aus der Welt der Bücher". Vielen Dank!
"Glücksschmiede", das 8. Heft dieser Reihe, nahm ich in die Hand und konnte es nicht mehr weglegen - es zählt auf Anhieb zu den bisher besten der Reihe. Der Leser taucht in die Gedankenwelt eines Sammlers ein und wird gefangengenommen von dessen Wunsch, ein letztes fehlendes Exemplar einer Zeitschrift in seinen Besitz zu bringen, eine Zeitschrift, die er schon fast in der Hand hatte, als ihm ein anderer Bücherfreund zuvorkommt. Die im Titel genannte Glücksschmiede ist dabei auch Metapher für die erstaunliche Wendung, die diese Erzählung nimmt und die selbst dem Leser, der das Geschehen ja eigentlich nur beobachtet, ein Glücksgefühl beschert.

Die 9. Erzählung "Die Einflüsterer" bleibt als Lektüre am Wochenende, bevor diese beiden Hefte die hübscher Optik der Sammlung im Regal ergänzen.

Donnerstag, 25. August 2016

Bücherkinder ehren Werner Klemke zum 100. Geburtstag

Eine Gruppe von 10 Bücherkindern der Ev. Grundschule am Dom zu Brandenburg an der Havel hat sich im gerade zu ende gegangenen Schuljahr ein Jahr lang mit dem Leben und Schaffen des Illustrators und Buchgestalters Werner Klemke beschäftigt. Es entstand in einer Auflage von 40 Exemplaren das Buch
KINDER KENNEN KLEMKES KATER
Im März 2017 wird es aus Anlass der 100. Wiederkehr seines Geburtstages einige Gedenkveranstaltungen geben, bei denen auch dieses Buch der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Eine erste Vorstellung wird es am 2. und 3. September 2016 bei dem Treffen der Pirckheimer Gesellschaft in München geben und es ist geplant, aus diesem Buch eine Jahresgabe für alle Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft zu machen.
Im Vorwort des Herausgebers zu diesem Buch wird auf die kulturpolitische Dimension der Arbeit mit Kindern auf dem Gebiet der kulturellen Bildung eingegangen. Sie erheben mit diesem Hommage-Buch ihre Stimme mit der nachdrücklichen Forderung nach Anerkenntnis einer Leistungskraft von kultureller Bildung mit Kindern und mit der Forderung, diese Qualität auch einzufordern. Von den Akteuren müssen die richtigen Fragen an unsere Gesellschaft gestellt und an die Kinder herangetragen werden und mit ihnen gemeinsam die Antworten gefunden werden.
Die Arbeit an diesem Buch und das Buch selbst ist eine solche Antwort. Damit wurde ganzheitlich versucht, der Persönlichkeit des Künstlers gerecht zu werden, wozu der Dokumentarfilm „Treffpunkt Erasmus - die Kriegsjahre von Werner Klemke“ eingesetzt und seine Bücher und DAS MAGAZIN beschafft und betrachtet wurden. Man besuchte die Erben und das Grab in Berlin und es entstanden Geschichten zu Klemkes Bildern und zu seiner Biografie, die eine erstaunliche soziale Kompetenz von Kindern zwischen neun und zwölf Jahren belegen.
Das Kulturministerium Brandenburg förderte das Projekt aus dem Programm „Kultur für alle“. Auch die Erben unterstützten das Projekt durch einen originalen Druckstock Klemkes zu dem Buch „Die Facezien des Florentiners Poggio“, gedruckt vom Pirckheimer Prof. Matthias Gubig und alles wurde gebunden im Atelier BuchKunst der Edition Balance von Henry Günther. Weitere Unterstützung gab die Ev. Grundschule und die Pirckheimer-Gesellschaft übernahm die Schirmherrschaft für das Buchprojekt. Der Bödecker-Kreis Brandenburg hat das Projekt finanztechnisch betreut. Die Arbeit wurde durch die historischen Gutenberg Druckerei der Galerie Sonnensegel Brandenburg unterstützt.
(Armin Schubert, Leiter des Projekts „Bücherkinder Brandenburg)

Mittwoch, 24. August 2016

Der goldene Käfig. Prächtiges Federvieh

  POST # 2.500 im PIRCKHEIMER-BLOG  

© Bohem Press
In der Veranstaltungsreihe „Kinderbuch im Gespräch“ lädt die Staatsbibliothek zu Berlin zu einem Gesprächsabend mit dem flämischen Bilderbuchkünstler Carll Cneut ein. Begleitend zur Veranstaltung werden in der Reihe „Literatur im Foyer“ Originalillustrationen von Carll Cneut ausgestellt.
Carll Cneut gehört gegenwärtig zu den bedeutendsten lllustratoren in Europa. Sein erstes Bilderbuch „Varkentjes van marsepein (Marzipanschweinchen) mit einem Text von Geert de Kockere erschien 1996. inzwischen hat Carll Cneut über 40 Bilderbücher sowie Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die in mehr als zehn Sprachen übersetzt und in über 35 Ländern verkauft wurden. Für seine Arbeiten wurde Carll Cneut mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Nach Erscheinen der deutschen Übersetzung wurde „Der goldene Käfig in der Kategorie Bilderbuch für den „Deutschen Jugendliteraturpreis 2016“ nominiert. In diesem Jahr ist Carll Cneut Gast des internationalen literaturfestivals berlin (ilb).
Für Teilnahme an "Kinderbuch im Gespräch" wird um Voranmeldung per E-Mail, Telefon 030 266 436401 oder per Post (Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Kinder- und Jugendbuchabteilung, Westhafenstraße 1, 13353 Berlin) gebeten.

Lesung: 13. September 2016, 18 Uhr
Ausstellung: vom 7. - 17. September 2016

Staatsbibliothek zu Berlin, Haus II
Potsdamer Str. 33, Berlin-Tiergarten
Foyer (Ausstellung)
Dietrich-Bonhoeffer-Saal (Lesung)

Songwen Sun-von Berg

Horst Hussel - ohne Titel, Aquarell, Graphit,
Stempel auf altem Papier 32,2 x 21 cm
In der Galerie Anke Zeisler in Berlin-Prenzlauer Berg wird am 7. September eine Ausstellung mit Zeichnungen auf Papier vom Berliner Grafiker und Schriftsteller Horst Hussel eröffnet.
Horst Hussel, jedem Bibliophilen bekannt durch eine Fülle illustrierter Bücher (auch anderer Autoren), durch eine Vielzahl selbst illustrierter eigener Bücher und durch von ihm entworfene Bucheinbände, Vorsatzpapiere und Vignetten, hat ein umfangreiches Œuvre geschaffen, das vor allem aus Grafiken und Zeichnungen besteht. Horst Hussel gestaltet die Bucheinbände der Friedenauer Presse und zeichnete unter anderem für die Zeitschriften Sibylle und Das Magazin.

Eröffnung: 7. September 2016, 19.30 Uhr
Ausstellung: 8. September - 16. November 2016 2016

Galerie Anke Zeisler
Gethsemanestraße 9
10437 Berlin

Dienstag, 23. August 2016

Reformationsjahr 2017

Nachdem Rainer Ehrt bereits im Februar einen "Bildkalender zum Reformationsjubiläum 2017" vorstellte, wirft jetzt auch im Druckkunstmuseum Leipzig das bevorstehende Lutherjahr seine Schatten voraus. In Leipzig wurden mit Holzbuchstaben und Klischees aus der Museumssammlung Wortschöpfungen Luthers in eine plakative, typografische Variante verwandelt, siehe Abb. Gedruckt wurde dieses Plakat auf der frisch reparierten Andruckpresse Grafix 4, Baujahr: ca. 1950.
Das Plakat im A1-Format ist im Museumsshop erhältlich für 15 Euro.

Sabine Golde

Zur Eröffnung der Ausstellung "BEST OF - Sabine Golde als Künstlerin und als Professorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle" lädt die Tübinger Galerie Druck & Buch ein! Sabine Golde und einige ihrer Studierenden werden anwesend sein.
Die Ausstellung zeigt von sowohl eigene Arbeiten der einzigen Professorin für Buchkunst in Deutschland als auch Arbeiten von einigen ausgewählten jetzigen und ehemaligen Studierenden - ausgewählte Highlights ihrer 10jährigen Lehrtätigkeit an der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein! Zu sehen sind neben ausgewählten eigenen Arbeiten Künstlerbücher von einigen ihrer Schüler: Patrizia Meinert, Yasutomo Ota, Hyewon Jang, Anne Deuter, Iveta Bláhová, Svenja Hinrichs, Ayano Mori, Petra Reichenbach, Magda Klemp, Min Rui, Michal Fuchs, Janosch Kaden, Paula Schneider, Fine Burgert und Patrick Knuchel.
Sabine Golde studierte in Leipzig und ist seit ca. 25 Jahren selbst buchkünstlerisch tätig. Sie vermittelt ihren eigenen analytischen und strukturierenden Blick, kombiniert mit handwerklicher Präzision und formaler Aufgeschlossenheit was die Buchformen angeht, an inzwischen zahlreiche Studenten. Spannend zu sehen in welch eigenständiger Weise dies aufgenommen und umgesetzt wurde.
Neben Yasutomo Ota und Patrizia Meinert sind einige weitere spannende junge Buchkünstler zu entdecken.

Vernissage: 8. September 2016, 19 Uhr
Ausstellung: 8. September - 4. Oktober 2016

Galerie è DRUCK & BUCH
Susanne Padberg

Bachgasse 15
72070 Tübingen

Montag, 22. August 2016

Frans Masereel und seine Arbeiten für die Presse

Frans Masereel, Zeitungskolporteur, In Kunst Opbouwen, 1931, Nr. 5/6
© Frans Masereel Stiftung-Sammlung Karl-Heinz Kles
Dem belgischen Zeichner, Maler und Grafiker Frans Masereel (1889-1972), einem der bedeutendsten Antikriegskünstler des 20. Jahrhundert, der vor allem mit seinen Holzschnitten soziale Missstände und Krieg anprangerte und dessen Werk der Pirckheimer-Gesellschaft vor allem in den sechziger Jahren durch den Züricher Pirckheimer Theodor Pinkus mit einer Jahresgabe, einem Neujahrsgruß und diversen graphischen Beilagen in den Marginalien näher gebracht wurde, widmet das Druckkunst-Museum Leipzig eine Ausstellung.
In der Schau werden rund 100 seiner zwischen 1913 und 1970 entstandenen Illustrationen, vorrangig aus der Sammlung des Pirckheimers Karl-Heinz Kles, gezeigt.

Eröffnung: 16. September 2016
Ausstellung: 18. September - 27. November 2016

è Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Druckworkshop Handsatz und Radierung

Das Museum für Druckkunst lädt zu einem offenen Druckworkshop für alle ab sieben Jahren ein, die Technik der Radierung sowie den historischen Bleisatz für individuelle Grafiken und originelle Texte in den Druckwerkstätten auszuprobieren und eigene Drucke zu erstellen.
Zusammen mit den Leipziger Künstlern Karin Pietschmann und Thomas Siemon entstehen an den historischen Pressen z.B. Visitenkarten im Handsatz oder Bildmotive als Radierung.
Kosten: 12 Euro, 9 Euro ermäßigt, 25 Euro für Familien
Anmeldung unter Tel. 0341/231620 oder per Mail.

Workshop: 25. September 2016, 12 bis 16 Uhr

è Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Samstag, 20. August 2016

Druck-Graphik aus dem "Tal der Ahnungslosen"

In seiner 17. Ausstellung präsentiert Marc Berger in der Eremitage Gransee Graphiken unter dem Titel "Druck-Graphik aus dem »Tal der Ahnungslosen«".
Gezeigt wird Graphik aus der Sammlung von Roland Berger. Der Titel der Ausstellung ist ironisch und trotzig zugleich gemeint. Druckgraphik aus der Region des Dresdener Elbtales aus den Jahren 1948 - 1990 hat nicht nur eine Jahrzehnte überdauernde solide Tradition als Basis aufzuweisen, sondern auch das seltsam erfrischende Neben- und Miteinander von sachlich-romantischem Weltgefühl und eigenwillig-konstruktiver Selbstbehauptung. Der Sammler selbst wird die einführenden Worte sprechen und Kaffee und Kuchen gibt es in bewährter Weise natürlich auch wieder ...

Eröffnung: 27. August 2016, 16 Uhr
Ausstellung: 27. August - 9. Oktober 2016

è Eremitage Gransee
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4a | D-16775 Gransee

*
Marc Berger

Freitag, 19. August 2016

12. Bibliophiles Künstlerbuch

Vom Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, dem Duderstädter Autor, Lyriker, Fotografen und Menschenrechtler Wolfgang Windhausen ist in der Bochumer Edition Wort und Bild das letzte von 12 Künstlerbüchern in der Reihe Bibliophilen Künstlerbücher erschienen.
Eine illustre Schar von Künstlern schuf original graphische Beiträge zu Gedichten des Lyrikers.
Der Band mit dem Titel "Erinnerung ist heimlicher Schmerz" enthält einen Holzschnitt von Klaus Fröhlich in A4, einen farbigen Holzschnitt A4 von H D Gölzenleuchter, der auch den Einbandholzschnitt (Abb.) arbeitete, eine Farbcollage/Typographie mit im Handsatz gedrucktem Gedicht in A3 von Hugo Hoffmann, einen farbiger Linolschnitt A4 von Ulrich Hollmann, ein Originalfoto von Wolfgang H. Scholz (Mexiko/Dresden) in A4, einem Linolschnitt in 2 Farben in der Technik der „verlorenen Platte“ A3 von Wilhelm Schramm (Österreich), einem Farbholzschnitt in A3 von Ilse Schreiber-Noll (USA), Jörg Seifert arbeite eine Radierplatte als Hochdruck über Linolschnitt gedruckt in A4. Des weiteren eine Original Tuschezeichnung/Unikat für jedes Buch von Taher Shafie (USA) in A4 und eine Collage/Zeichnung in A4 von Kay Voigtmann, sowie ein Foto in A 4 von Holm Holmsohn. Alle Arbeiten sind von den Künstlern und im Impressum vom Autor signiert.
Einige Arbeiten können durch Klick auf die Abb. betrachtet werden.

Wolfgang Windhausen - Erinnerung ist heimlicher Schmerz
21 cm x 30 cm
Auflage: 25 Exemplaren

Donnerstag, 18. August 2016

Marginalien 222

Das neueste Heft der Marginalien steht kurz vor der Auslieferung! Für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft liegt diesmal neben der Schrift von Mark Forsyth "Lob der guten Buchhandlung ..." der Farbholzschnitt "Zwei Schwestern" von Klaus Süß bei, gedruckt von Bettina Haller.
Mit dieser Originalgraphik wird auch gleich auf den ersten Artikel verwiesen, Jens-Fietje Dwars schreibt über den Buchkünstler Klaus Süß unter dem Titel "Die Lust am Ausprobieren". Außerdem plaudert Ursula Lang über den Schöpfer von Bilderbüchern Nikolaus Heidelbach, Marc Berger berichtet, "Wie aus einem Kalender eine Ausstellung wurde: Dada ist 100" und Hans Altenhein äußert sich unter dem Titel "Malik oder die lange Zukunft" über die Gründung des Verlages vor hundert Jahren. Der Artikel von Bernd-Ingo Friedrich über Deutsch-Orientalische Bücher wurde hier bereits vorgestellt, des weiteren findet sich eine umfangreiche Darstellung von Thomas Reinecke über "Friedrich Rückert in Schweinfurt".
Carsten Wurm gratuliert Herbert Kästner zum 80. Geburtstag, Rüdiger Schütz zum 80. Geburtstag von Ursula Lang und Hans-Georg Sehrt würdigt das literarische Werk des verstorbenen Umberto Eco.
Selbstverständlich gibt es in Heft 222 auch wieder Rezensionen, Berichte aus der Pirckheimer-Gesellschaft und Nachrichten für den Bücherfreund.
Die Gedichte der typografische Beilage zum Thema Schattenseiten wurden von Jürgen Engler ausgesucht und sie wurde von Matthias Gubig gestaltet.

Übrigens: Das Jahresabonnement kostet 74 € zzgl. Versandkosten - Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft erhalten die Marginalien kostenlos. Für ein Probeheft senden Sie bitte einfach eine Nachricht.

Tag des offenen Denkmals

Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals ist in Potsdam auch das Fraenger-Haus geöffnet.
Moderiert von Astrid Vehstedt wird Petra Weckel zuerst den ehemaligen Maskenbildner des Deutschen Theaters Berlin, Wolfgang Utzt, seine Arbeiten und sein kürzlich erschienenes, sehr schönes Kinderbuch "Das Gürteltier kommt nachts um vier" vorstellen und anschließend über die Malerfreundin Fraengers, Louise Kayser-Darnstädter, und ihren Ehemann Stephan S. Kayser berichten. Beide sind 1938 in die USA emigriert. Es wird das Lebensinterview mit Stephen S. Kayser aus dem Jahr 1987 vorgestellt, welches Petra Weckel übersetzt und im Verlag für Berlin-Brandenburg kürzlich als erster Band einer neuen Schriftenreihe der Wilhelm-Fraenger-Stiftung unter dem Titel "Fluchtlinien" kommentiert herausgegeben hat.
Von 18.30 bis 22.00 Uhr unterhält Dacapoaster mit Rock-Balladen.

Lesung: 11. September 2016

Fraenger-Haus
Tschaikowskiweg 4, 14480 Potsdam-Babelsberg

Mittwoch, 17. August 2016

Walter Herzog - Zeichnungen und Radierungen

Die Galerie der Berliner Graphikpresse widmet ihre nächste Ausstellung dem gebürtigen Dresdener Künstler Walter Herzog.
Walter Herzog - Boot am Strand, 1983
Der mit Christine Förster verheiratet Werner Herzog studierte u.a. Malerei und Graphik bei Georg Nerlich und arbeitete anfänglich als Architekt, schuf aber parallel dazu 1971 seine ersten Radierungen und ist seit 1980 freischaffend in Berlin tätig.
Anläßlich der Ausstellung schuf Walter Herzog die Radierung "Ossianisches Tor", die während der Ausstellungsdauer zum Preis von 35 € erworben werden kann.

Ausstellung: 1. - 30. September 2016

è Galerie der Berliner Graphikpresse
Silvio-Meier-Str. 6
10247 Berlin

Väter und Söhne II: Wolf und Leonard Erlbruch

Früher war es oft so, dass zumindest eines der Kinder den Beruf erlernte, den auch der Vater schon innehatte. Doch wie sieht dies heute z.B. im Fachbereich Illustration aus?
In der ersten Präsentation der Reihe »Väter und Söhne«, die im Frühjahr 2013 erfolgte, zeigte das Bilderbuchmuseum eine Auswahl von Arbeiten des Malers Karl Heidelbach (1923 – 1993) und seines Sohnes Nikolaus (geb. 1955), einem der bekanntesten deutschen Illustratoren der Gegenwart. Jetzt widmet sich das Bilderbuchmuseum dem Vater-Sohn-Künstlerpaar Wolf und Leonard Erlbruch.
Wolf Erlenbruch - Ill. zum
Kinderzimmerkalender 2017: Vater & Sohn,
Peter Hammer Verlag 2016
Der Durchbruch als Bilderbuchillustrator gelang dem Absolventen der Essener Folkwang Schule Wolf Erlbruch 1989 mit dem Buch »Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat«. Seitdem – und hier ist die Rede von mehr als 25 Jahren – prägte Wolf Erlbruch einen neuen Bilderbuchstil, der die Entwicklung der Bilderbuchkunst maßgeblich beeinflusste. Seinem Sohn Leonard widmete Wolf Erlbruch das gleichnamige Bilderbuch »Leonard« (1991). Leonard, 1984 geboren, begann nach dem Abitur mit dem Studium der Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Im Februar 2013 absolvierte er sein Diplom, illustrierte aber während seines Studiums bereits mehrere Kinderbücher in verschiedenen Verlagen. Neben seinen illustrativen Arbeiten setzt sich Leonard Erlbruch mit der Kunst der freien Grafik auseinander, die ebenfalls in der Ausstellung gezeigt werden wird.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellung: 3. September - 6. November 2016

è Burg Wissem, Bilderbuchmuseum
Burgallee
53840 Troisdorf

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Dienstag, 16. August 2016

Grafik-Kalender 2017 der Tabor Presse Berlin

Dieses Mal konnte Klaus Süß (Abb.), Uta Zaumseil, Reinhard Stangl, Nadine Respondek, Steve Viezens, Ellen Sturm, Hans Stein, Pius Fox, Friederike Feldmann, Philip Grözinger, Britta Lumer und Bastian Börsig für je eine originalgrafische Monatsversüßung im Grafik-Kalender der Tabor Presse gewonnen werden.
Es gibt wieder für alle Kalenderkäufer, die auch den Tabor Kalender 2016 bei der Büchergilde Buchhandlung und Galerie Frankfurt/M. erworben haben oder zwei Exemplare des diesjährigen Kalenders kaufen, die Möglichkeit eines „Bonuskaufes“: Ein Farbholzschnitt von Bernd Zimmer zum Vorzugspreis von EUR 195 statt EUR 400.

Tabor-Kalender
12 Original-Lithografien bzw. -Holzschnitte
200 Exemplare des Kalenders, Format 70 x 50 cm,
jede Grafik ist einzeln signiert und nummeriert
die Kalendarien jeweils auf ausgestanzte Passepartouts gedruckt, die über den Grafiken liegen.
Preis: EUR 420, zzgl. Versandkosten Informationen zum Bezug hier.

Zweite Cologne Art Book Fair

Nach dem erfolgreichen Auftakt 2015 wird The Cologne Art Book Fair (kurz: TCABF) auch 2016 wieder an gewohnter Stelle stattfinden. The Cologne Art Book Fair (kurz: TCABF) wurde 2015 von André Sauer, Verena Maas und (Tim), dem Gesicht hinter TBOOKS COLOGNE, ins Leben gerufen. TCABF bildet in Köln eine neue und wertvolle Schnittstelle für Freunde, Sammler und Macher von Künstlerbüchern, Fanzines, Editionen & Unikaten.
Die diesjährige Messe wird 50 Aussteller präsentieren: Künstler und Verlage, die sich dem Medium “Buch als Kunst” verschrieben haben. Im kuratorischen Fokus steht England mit der dort beheimateten Artists’ Book-Szene. Präsentiert werden KünstlerbuchmacherInnen und selbst verlegende KünstlerInnen, die weniger auf internationalen Messen vertreten, aufgrund ihres Schaffens jedoch absolut prägend für die Künstlerbuch-Szene sind.
Die TCABF 2016 wird sich außerdem mit der Rubrik Art Vinyl einer besonderen Form der Künstlerpublikation widmen: der Tonträger-Edition Bildender KünstlerInnen.

Messe: 19. - 21. August 2016

Bayenwerft Kunsthaus Rhenania
Bayenstr. 28, 50678 Köln

Die Tollen Hefte – Katalog Bologna

Vor 25 Jahren erschien das erste Tolle Heft – 32 Seiten Umfang und durchgehend als Original-Flachdruckgrafiken gedruckt. Armin Abmeier, von Haus aus Verlagsvertreter, war ein begeisterter 'Comixer' und das schon zu einer Zeit, als der Comic noch nicht kunstsalonfähig war. Er münzte seine Leidenschaft in das Projekt Tollen Hefte um, das bald Kultstatus erlangte.
Die ersten 15 erschienen in dem kleinen Augsburger MaroVerlag. Als der die preiswerten, aber aufwändig hergestellten Preziosen nicht mehr stemmen konnte, sprang 2001 die Büchergilde ein, um das Fortbestehen der Reihe sicherzustellen.
Nach dem Tod des Herausgebers der Tollen Hefte, Armin Abmeier, übernimmt seine Frau, die Illustratorin Rotraut Susanne Berner, die Herausgeberschaft der Reihe, die damit in gewohnt unkonventionellen Bahnen weitergeführt wird.
Anlässlich der Kinderbuchmesse in Bologna (4. - 7. April 2016), auf der Deutschland Gastland war, zeigte das Goethe-Institut Rom in Zusammenarbeit mit Hamelin, einer italienischen Kulturstiftung, die Geschichte der Tollen Hefte, ihre Künstler und Autoren. Dazu ist ein von ATAK gestaltetes Katalog-Konvolut im Schuber erschienen. Es besteht aus drei Heften, die sich in Format und Anmutung an den Tollen Heften orientieren, mit einem gefalteten Plakat von Henning Wagenbreth. Vier Illustratoren haben sich in Heft III mit einem Brief des Pädagogen Pestalozzi beschäftigt.
Informationen zum Bezug è hier.

Matthias Gubig figuriert Musik-Tempi

Was bedeutet noch mal die Anweisung „Adagio“ in der Musik? Leise oder schnell? Matthias Gubig hat die sechs klassischen musikalischen Tempi in grafisch-typografische Bilder überführt. Herausgekommen ist wie immer ein Buchkunstereignis vom Feinsten: nüchtern in der äußeren Form, schwelgend in allem, was ein Buch bieten kann. Die eingebundenen Druckgrafiken sind ausklappbar, sodass ein Musiktempo aufgeschlagen über 4 Buchseiten Wirkung entfalten kann. Einführende Reime sind im Bleisatz gesetzt, die jeweiligen Tempi und ihre Zusatzdimensionen („con moto!“) tanzen als Figuren über die Notenlinien.

Matthias Gubig: Tempi. Eine grafische Suite in sechs Sätzen
44 Seiten, durchgehend Original-Farblinolschnitte. 30 x 21 cm,
fest gebunden, Handeinband, Schuber
Auflage 25 Exemplare, im Impressum signiert und nummeriert
Preis: EUR 350, zgl. Versandkosten
Vorzugsausgabe: fünf der 25 Exemplare erscheinen als Vorzugsausgabe mit einer zusätzlichen signierten und nummerierten Originalgrafik, EUR 520