Sonntag, 26. März 2017

Anfrage

Guten Tag in die Runde,
versuche für Kollegen (Antiquare) Informationen zu Wolfgang Stock und die Salzburger Werkstätte für Buchkunst zu finden. Stock hatte dort 1982 eine Ausstellung, auf den Katalog dazu warte ich noch (die Kollegen können kein Deutsch). Hier gibt es Bilder von Stocks Arbeiten, die die Antiquare anbieten. Unten ein Gruppen Bild. Hat hier einer irgendwelche Kenntnisse zu Stock und/oder die Werkstätte für Buchkunst?
Besten Dank, Peter Verheyen

Samstag, 25. März 2017

Bücherkinder begeistern das Messepublikum

Der dritte Tag der Leipziger Buchmesse war für die Pirckheimer ein Tag der Veranstaltungen.
Foto 1 und 2: Ralph Aepler
Zuerst hieß es: "E-Book ist wie schlechter Sex!". Hartmut Andryczuk und Birgit Eichler berichten über die vielen Möglichkeiten, sich dem Thema Sammeln von Büchern zu nähern, moderiert von Jens-Fietje Dwars. Danach waren die Bücherkinder aus Brandenburg an der Havel, Galerie Sonnensegel, mit Armin Schubert heute Gäste auf der Lesebühne in Halle 3. Konkurrenzlos gut zogen sie mit ihren Texten und Bildern und natürlich mit dem Rap zu ihrem Buch "Klemke 100" Besuchermassen an. Sie lieferten eine grandiose Performance!
Zu gleicher Zeit wurde im Haus des Buches mit einführenden Worten von Matthias Haberzettl eine Ausstellung mit Zeichnungen von Werner Klemke zu Hans Christan Andersen eröffnet, die mit seinem Nachlass ins Klingspor-Museum gelangten und die jetzt ein Kinderbuch aus dem Beltz-Verlag illustrieren.
Und selbstverständlich war auch am heute vermuteten Höhepunkt des Besucheransturms der Messestand der Pirckheimer wieder gut besucht und Ralf und Sigrid Wege, Marita Hoffmann, Matthias Haberzettl und Katrin und Ralph Aepler, sowie Abel Doering konnten viele Pirckheimer am Stand begrüßen. Auch Mitgliedsanträge flatterten wieder ins Haus und wurden in noch größerer Zahl angefordert. Der Tag machte darüber hinaus deutlich, dass die Vernetzung der Bibliophilen, der Buchkünstler, Illustratoren und Pressendruckern mit dieser Messe große Fortschritte machte.
Jürgen Höritzsch und corn.elius brändle, Organisator der artbook.berlin
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Freitag, 24. März 2017

... und Leipzig antwortet

Der zweite Tag in Leipzig war weniger gut besucht als der gestrige, aber keineswegs weniger erfolgreich für die Pirckheimer-Gesellschaft.
Felix M Furtwängler (lks.) signiert Graphiken für neu gewonnene Mitglieder
Ein Podiumsgespräch, moderiert von Ralph Aepler und Jens Fietje Dwars mit Helmut Richter, dem Autor von "Über sieben Brücken musst du gehn" und der Präsentation des Acrylstich zu diesem Text von Egbert Herfurth, der Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft mit den letzten Marginalien überreicht wurde, lenkte viele Interessenten an den Stand 532, wo heute Marita Hoffmann, Jutta Osterhof, Matthias Haberzettl und Abel Doering zu Antworten bereit standen ...
... und nicht nur Rede und Antwort standen, sondern auch Vergessenes über die Pirckheimer-Gesellschaft erfuhren, so über einen Pirckheimer-Graphikmarkt, der diesen Namen noch immer trägt, obwohl kein Pirckheimer mehr daran beteiligt ist oder über aktuelle Forschungen zur Geschichte der Pirckheimer, in der Gesellschaft selbst unbekannt, oder vom Wunsch einer Künstlerin, die Arbeit ihres Vaters und Mitglieds der Pirckheimer weiterzuführen, die mit dessen Ableben vor Jahrzehnten abbrach.
Harald Kugler​ (rechts) schaute kurz vor seiner Lesung vorbei, wie auch Klaus Ensikat (2. von lks.)
Der Andrang am Stand 532 in Halle 3 ließ nicht einmal zu, eine Lesung des Pirckheimers Harald Kuglers in einer anderen Messehalle zu besuchen.
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Donnerstag, 23. März 2017

Pirckheimer sagen in Leipzig Hallo

Der erste Tag kann nur so beschrieben werden: Ein voller Erfolg!
Diese Resonanz auf den Pirckheimer-Auftritt auf der Leipziger Buchmesse hat sich wohl niemand erträumt. Den ganzen Tag war der Pirckheimer-Stand dicht umlagert von Pirckheimer-Mitgliedern und solchen, die 1990 die Verbindung zu den Pirckheimern verloren hatten, von Bücherfreunden, die schon mal auf diese Gesellschaft aufmerksam wurden aber diese nicht so recht einschätzen konnten und von anderen, die erst beginnen, sich mit Buchkunst und Graphik zu beschäftigen.
Der einladend gestaltete Stand half auch Jüngeren, Berührungsängste mit so etwas "altehrwürdigem wie Bibliophilie" zu überwinden. An den Wänden finden sich Proben der graphischen Beilagen der Marginalien, die den Mitgliedern vorbehalten sind, auch zwei Arbeiten von Susanne Theumer, die noch in diesem Jahr eine Beilage für Mitglieder schaffen wird und die Besucher studierten die ausgelegten Marginalien und andere Proben unserer Tätigkeit, wie die "Jubelrufe", Hinweise zu Werner Klemke (der Film Treffpunkt Erasmus lief in Dauerschleife), Proben der Donkey-Press und wollten von den anwesenden Pirckheimern Ralph, Katrin und auch Charlotte Aepler, Matthias Haberzettl und Abel Doering wissen, was die Pirckheimer so umtreibt, fragen nach Hintergründe dieser Bibliophilen-Vereinigung und - was besonders freute! - ob man Mitglied in dieser Bibliophilen-Gesellschaft werden kann. Und die Möglichkeit einen Antrag auszufüllen nutzten einige!
Pirckheimer fand man allerdings nicht nur am Stand der Gesellschaft, sondern auch unter den anderen Ausstellern und auf der Antiquariatsmesse, so die Neuhauser Kunstmühle, Christian Bartsch und Riewert Q. Tode, Matthias Wagner, der im Eingangsbereich der Antiquariatsmesse eine wunderbare kleine Ausstellung zu Werner Klemke aufgebaut hat, die GIAQ, Thomas Glöss, der den LBA vorstellte ...


Morgen dann werden sich die Pirckheimer auf der Lesebühne in der Halle für Buchkunst und Graphik am Rahmenprogramm der Buchmesse präsentieren.
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Mittwoch, 22. März 2017

Relaunch: Pirckheimer-Gesellschaft.org

Die Pirckheimer-Gesellschaft geht pünktlich zum Beginn der Leipziger Buchmesse mit neuer Webseite und neuem Erscheinungsbild an den Start. Gern geben Mitglieder dieser Bibliophilen-Organisation auf der Buchmesse in Halle 3, Stand 532 weitere Auskünfte zu dieser Seite und nehmen Anregungen und Kritik zur Neugestaltung der Internetpräsenz entgegen.
Soviel sei bereits gesagt: Vorgesehen ist ein umfangreiches Marginalien-Archiv, Sammlerportraits und vieles mehr – kontinuierlich Lücken füllend, Sammler vernetzend und Wissen anregend.
Der neue Auftritt versteht sich als Angebot an alle Pirckheimer, diese mit weiteren Inhalten mitzugestalten.

Dienstag, 21. März 2017

Veranstaltungen der Pirckheimer auf der Leipziger Buchmesse

Für Veranstaltungen klick Kommentar!

Friedenauer Presse lebt weiter

Die Friedenauer Presse wird doch weitergeführt: Bereits im Frühjahr 2018 wird das nächste Programm mit neuen Titeln sowie Neuauflagen von vergriffenen Büchern der Backlist erscheinen.
Nachdem Katharina Wagenbach-Wolff letztes Jahr beschloss, sich nach fast 34 Jahren aus der Verlagstätigkeit zurückzuziehen, stand der einzigartige Verlag vor der Schließung. Nun hat sich überraschend eine Möglichkeit zu seiner Weiterführung unter dem Dach von Matthes & Seitz Berlin gefunden: Andreas Rötzer, Verleger von Matthes & Seitz Berlin, und Friederike Jacob, Slawistin und zuletzt Verlagssprecherin (Kein & Aber), werden die Arbeit der Friedenauer Presse fortsetzen, Tatiana Wagenbach-Stephan und Nina Wagenbach werden Mitgesellschafterinnen.
In den Reihen Friedenauer Presse-Drucke, Winterbuch und Wolffs Broschur verlegte Katharina Wagenbach-Wolff neben Schlüsselwerken der russischen Literatur - darunter Aleksandr Puškin, Daniil Charms, Isaak Babel, Anton Čechov, Ivan Turgenev und Nikolaj Gogol -, auch Titel von Autoren wie Jean-Henri Fabre, Gertrude Stein, Gustave Flaubert, Hans Magnus Enzensberger, Emanuel Bove, Ingo Schulze und Alberto Vigevani. Auch in Zukunft wird der Verlag ein Ort sein für Literatur von Weltrang in hervorragenden Übersetzungen und mit sorgfältiger Gestaltung und Ausstattung. Die Friedenauer Presse folgt weiterhin ihrer verlegerischen Tradition. In den nächsten Wochen übergibt Katharina Wagenbach-Wolff den Verlag an Friederike Jacob, die Friedenauer Presse nimmt umgehend ihre Arbeit wieder auf, ab dem 1.6.2017 sind die vorhandenen Bücher wieder lieferbar.

Von Albers bis Richter

Künstlerbücher aus der Sammlung Kienbaum

Das Kinderbuchmuseum Burg Wissen zeigt in seiner nächsten Ausstellung Künstlerbücher aus der Sammlung Kienbaum. Diese Künstlerbuchsammlung, die der Gummersbacher Unternehmer Jochen Kienbaum seit den 1970er Jahren aufgebaut hat, zählt zu den größten und profiliertesten Künstlerbuchsammlungen im deutschsprachigen Raum. Neben kostbaren Malerbüchern umfasst sie auch ungewöhnliche Kataloge und andere Kunst-Publikationen, die in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern entstanden.
Richard Tuttle, White Sails, 1999/2000, Foto Lothar Schnepf 2017
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt bei den Büchern abstrakter amerikanischer und europäischer Künstler des 20. Jahrhunderts wie etwas Josef Albers, Danile Buren, Antonio Calderara, Günther Förg, Sol LeWitt, Jürgen Partenheimer, David Reed oder Richard Tuttle. In der Ausstellung, die die Reihe von Künstlerbuchpräsentationen des Museums fortführt, werden die Künstlerbücher durch korrespondierende Arbeiten auf Papier der jeweiligen Künstler ergänzt.

Ausstellung: 2. April - 18. Juni 2017

è Burg Wissem, Bilderbuchmuseum
Burgallee
53840 Troisdorf

Samstag, 18. März 2017

2 Fotos von der DruckKunstBuch

Stand 47 OG (Hendrik Liersch)

A hard days night nach dem ersten Tag auf der Buch Druck Kunst im Museum der Arbeit Hamburg / Barmbek - morgen noch einmal ab 10 Uhr mit 50 Ausstellern und Buchkunst/Druckgrafik vom Feinsten! (Rainer Ehrt)

Messe: 18./19. März 2017

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3 · 22305 Hamburg

Bookbinding as Chick Lit

Charming piece of teen lit. for women. Bärbels fröhliche Lehrzeit (Bärbel's Happy Apprenticeship) by Felix Riemkasten written in 1953. After the death of her father, Bärbel needs to leave school to take up an apprenticeship rather than going on to university like her eldest brother (She was a straight A student). She loves book, bookbinding isn't too strenuous (says her mother), ... what could go wrong? ...
(Peter Verheyen, The Pressbengel Project)

... read more!

Donnerstag, 16. März 2017

Palmbaum # 64

Zur Leipziger Buchmesse wird das neue Heft Palmbaum, Literarisches Journal aus Thüringen erschienen.
"Eigentlich wollten wir ein Heft über den Spracherneuerer Luther machen. Aber die Lutherei allerorten nervt, da bringen wir lieber ein Heft zum Lachen - oder vielmehr zum Thema "Lachen", d.h. zum Komischen vom Humor über Satire, Parodie und Groteske bis zum Absurden. Warum und worüber lachen wir? Was ist romantische Ironie? War Goethe, der Kleists Kömödie "Der zerbrochene Krug" auf der Weimarer Bühne ruiniert hat, ein Spielverderber? Was kann, was darf Satire? Um solche Fragen kreisen die Beiträge des Heftes, für das Horst Hussel den Einband schuf."

Dienstag, 14. März 2017

Werner-Klemke-Park

Christine Klemke vor der Gedenktafel
für ihren Vater - unten eine Huldigung
an den Magazin-Kater ...
Die Grünanlange an der Amalienstraße / Woelckpromenade in Berlin-Weißensee ist am Dienstag nach dem Illustrator Werner Klemke (1917-1994) benannt worden. Zugleich wurde der Buchkünstler auch mit einer "Berliner Gedenktafel" geehrt. Klemke gelte diese Ehrung aus vielen Gründen, sagte Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) bei der Einweihung. Er sei einer der bedeutendsten und beliebtesten Buchkünstler der DDR gewesen und ein Stiller Held.
Generationen von Erwachsenen habe die Zeitschrift "Das Magazin" mit dem von ihm über 35 Jahre gestalteten Titelbild begleitet. Zudem illustrierte er viele Kinderbücher oder Plattencover von Hörspielen, wie etwa für die Weihnachtsgeschichte "Hirsch Heinrich". Als Lehrer an der Kunsthochschule in Weißensee sowie Leiter eines Meisterateliers an der Akademie der Künste der DDR habe er sein Wissen an zahlreiche Künstlerinnen und Künstler weitergegeben, sagte Lederer.

Leerlose Leere

Texte von John Cage, Hisamatsu und anderen sind Ausgangspunkt der Arbeiten von Corinna Krebber im Raum, an der Wand und im Buch: es entstehen filigrane Strukturen, die sich an der Grenze zur Nichtsichtbarkeit bewegen und damit das reine Denken zum Gegenstand haben. Anlässlich der Ausstellung in Frankfurt/M von Corinna Krebber "Papierarbeiten und Buchobjekte" findet ein Künstlergespräch von Dr. Steffan Stoltek mit der Künstlerin statt. Dr. Stefan Stoltek, Direktor des Klingspor-Museums für Typographie und Buchkunst in Offenbach, begleitet das Werk von Corinna Krebber seit vielen Jahren. Am letzten Tage der Ausstellung (1. April 2017, 11 Uhr) führt die Künstlerin selbst noch einmal durch die Ausstellung.

Ausstellung: 1. März - 1. April 2017
Künstlergespräch: 16. März 2017, 19 Uhr


Galerie Marina Grützmacher
Bernusstraße 18, 60487 Frankfurt am Main

23. Leipziger Antiquariatsmesse: Bibliophilie pur

In Zeiten der sich immer schneller elektronisch durch das Netz jagenden teils widersprechenden "News" ist es besonders wichtig, sich mit bleibenden Werten und Dingen zu beschäftigen, die schon manchen politischen Umschwung überdauert haben. In Halle 3 der Leipziger Buchmesse, gleich neben dem Stand der Pirckheimer-Gesellschaft findet die Antiquariatsmesse mit von 48 Antiquaren ausgestellten Kostbarkeiten aus sieben Jahrhunderten Buchgeschichte statt.
Beachtenswert sind besondere thematische Schwerpunkte: Zum 100. Jahrestag von Werner Klemke bieten Matthias Wagner und Georg Zeisig, beide Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, Widmungsexemplare, Graphiken und Zeichnungen des Berliner Künstlers an. Hierzu wird es eine Sonderausstellung im Eingangsbereich der Antiquariatsmesse geben. Der Pirckheimer Riewert Q. Tode präsentiert das Gesamtwerk und zahlreiche Autographen des Schriftstellers und Übersetzers Erich Arendt und Christian Bartsch kommt mit dem Kapital von Marx mit interessanter Provenienz. Und natürlich feiern auch die Antiquare das Lutherjahr.
Der Katalog zur 23. Leipziger Antiquariatsmesse kann hier eingesehen werden.

23. - 26. März 2016
Halle 3

Sonntag, 12. März 2017

"Lürische Ybungen" mit J.S. Bach

Handyfoto: Juliane Goerdten
Vermutlich im Herbst 2017 wird ein gelungener Abend im Lyrikhaus Joachimsthal eine Wiederholung finden, der am 11. März im Pianostudio Sybille Ott-Kohm und Matthias Kohm in Berlin-Schöneberg seinen Auftakt fand: Ulrich Goerdten rezitierte aus seinen "Lürischen Ybungen" und begleitete diese am Klavier. Ein anspruchsvoller Abend in geradezu idealer Weise, wie viele Teilnehmer betonten. Besonders die Verbindung von Texten mit der von Goerdten ausgewählten Musik von Johann Sebastian Bach war offensichtlich richtig gewählt.

Letzte Dienstfahrt eines Rollkoffers

Zeichnung von Thomas Glatz
Das MMM-DIARIUM 3/2016 mit künstlerische Arbeiten von Thomas Glatz, Freddy Flores Knistoff, Thomas Kutschker, An Paenhuysen und Hartmut Andryczuk ist im Hybriden-Verlag erschienen.
Diarium von Hartmut Andryczuk vom 1. August bis zum 31. Oktober 2016. Titelblatt: Dr. Seb. Eisenbart. Heilanstalt zur Entwöhnung von Morphium, Alkohol, Kunstmalerei und gewohnheitsmässiger Lyrik. Eigene Abteilung für Damen. Weitere Themen: Susanne Nickel tot, Alte Eichen und gebügelte Smartphones. Dr. Ae und sein Flugzeug nach Mannheim. Erlangen, Rokokohaus und hundert Fliegen auf der Pizza Fruiti di Mare, Ottfried Zielke (auch) tot, TRUDE ROYAL (Vorarbeiten), Frankfurter Buchmesse.

Edition: 30 copies
300 €

Samstag, 11. März 2017

Vernissage in Brandenburg an der Havel

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Werner Klemke wurde in Brandenburg in der Kindergalerie Sonnensegel eine Ausstellung mit einer Auswahl des Künstlers und von Arbeiten der Teilnehmer des Projekts "Klemke 100" eröffnet.
Die Worte zur Eröffnung der von Armin Schubert organisierten Ausstellung sprach Harald Kretzschmar. Jutta Osterhof und Matthias Haberzettl vertraten die Pirckheimer-Gesellschaft.
Durch Klick auf die nebenstehende Abb. erhält man einen kleinen Eindruck von der Vernissage, zur Verfügung gestellt von Armin Schubert.


Ausstellung: 11. März - 7. Juli 2017

Galerie "Sonnensegel" e.V.
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg an der Havel

Freitag, 10. März 2017

Marginalien # 224 wurden ausgeliefert

Heute wurden das Heft 1 der Marginalien 2017 ausgeliefert. Für Pirckheimer mit dabei: ein Acrylstich von Egbert Herfurth zu Helmut Richter, Über sieben Brücken musst du gehen, 2016, gedruckt von Thomas Kurz, Museum für Druckkunst Leipzig, ein Holzstich von Hans-Joachim Behrendt, gedruckt von Martin Z. Schröder, ein Lesezeichen/Buchzeiger der Initiative Buchkultur, ein Flyer zu einem Märchenbuch mit erstmals veröffentlichten Zeichnungen von Werner Klemke, je ein Flyer zur BuchDruckKunst und zu "Reihenweise" von Reinhard Klimmt und Patrick Rössler, sowie die Zuwendungsbestätigung für 2016.

And the winner is ...

Die Gewinner der Freikarten zu einem Tagesbesuch der Leipziger Buchmesse sind:

Nora D. / Potsdam
Falk G. / Rochlitz
Natalie K. / Potsdam
Andrea Sch. / Dresden
Michel W. / Bad Freienwalde

Die Gewinner wurden per E-Mail benachrichtigt und erhielten einen Code zum Ausdrucken ihrer Tageskarte. Aber auch diejenigen, die nicht in den Genuss einer Freikarte kamen, können gern am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft in Halle 3 Stand 532 vorbeikommen und sich auf eine kleine Überraschung freuen.

Donnerstag, 9. März 2017

Werner Klemke ill. Hans Christian Andersen

Anna Thalbach liest »Märchen von Hans Christian Andersen«
Mit einer Ausstellung ausgewählter Originalzeichnungen von Werner Klemke

Die erstmals 1962 im Berliner Kinderbuchverlag erschienene Ausgabe der »Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm«, illustriert von Werner Klemke, wird seither von Generationen von Kindern geliebt. 1963 als »Schönstes Buch des Jahres« ausgewählt, sollte sie Klemkes erfolgreichstes Werk werden. Weniger bekannt war bisher, dass er, einer der vielseitigsten und versiertesten Buchkünstler der DDR, sich in den 1970er Jahren auch mit der Bilderwelt Hans Christian Andersens auseinandersetzte. Ob »Das Feuerzeug«, »Des Kaisers neue Kleider«, »Der Schweinehirt« oder »Der Schatten« - Klemke erschuf dazu Illustrationen in Pastelltönen, mit Tusche, in schwarz-weiß, mal filigran-detailliert, mal romantisch, mal mit frechen Anspielungen auf seine Zeit, doppelbödig und charmant. Der Beltz Kinderbuch Verlag fördert diesen Schatz nun wieder zutage und legt zum 100. Geburtstag des Altmeisters Werner Klemke die von ihm illustrierten Märchen in einer Übersetzung von Albrecht Leonhardt vor. Das Vorwort schrieb Matthias Haberzettl.

Lesung: 25. März 2017, 16 Uhr

Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig